Clean Fragrance

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Eine Vielzahl von Produkten werden heutzutage im Labor entwickelt und enthalten teilweise Stoffe fragwürdigen Ursprungs und Wirkung. Parfums stellen dabei keine Ausnahme dar. Oft enthalten sie Inhaltsstoffe, die den Geruch verbessern oder auch die Langlebigkeit von Duftessenzen verlängern. Schon seit Längerem besteht  der Verdacht, dass manche dieser Ingredienzen schädlich für den Menschen sind, indem sie zum Beispiel allergische Reaktionen hervorrufen.

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Foto von Jill Burrow von Pexels

Künstliche Farbstoffe

Damit sich Parfums von anderen Düften optisch abheben, werden ihnen häufig synthetische Farbstoffe beigefügt. Diese lassen das Duftwasser zwar interessanter wirken, sollen aber auch zu Allergien auf der Haut führen und können krebserregend sein.

Phtalate / Weichmacher

Phthalat-Verbindungen wie Diethylphthalat, kurz DEP, sorgen als Weichmacher bei Plastik für eine gewisse Elastizität und Formbarkeit. In Parfums hingegen findet es als Lösungsmittel für unzählige enthaltene Duftnuancen Gebrauch. Außerdem tragen sie dazu bei, dass der Duft länger auf der Haut verbleibt. Trotz ihres großen Nutzens stehen sie unter Verdacht, hormonell zu wirken. Dadurch wären sie in der Lage menschliche Fortpflanzungsorgane, sowie Nieren und Leber zu schädigen.

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Foto von Maria Orlova von Pexels

Parabene

In der Kosmetik-Industrie werden Parabene, aufgrund ihrer antibakteriellen Eigenschaften, häufig als Konservierungsstoffe verwendet. Zugleich ähnelt der Stoff dem weiblichen Hormon Östrogen sehr stark, weswegen man vermutet, er habe Einfluss auf den Hormonhaushalt von Träger*innen. Da sich Parabene außerdem im Körper ablagern und die Fähigkeit besitzen, Enzyme zu blockieren, kann sich ein erhöhtes Risiko für Krebs oder Diabetes ergeben.

Mineralöl

Mineralöl wird im Rahmen der Weiterverarbeitung von Rohöl gewonnen. Bei der Produktion von Kosmetika oder auch Parfum wird es aufgrund eines geringen Kostenpunktes genutzt. Zudem sind Mineralöle im Gegensatz zu Ölen pflanzlichen Ursprungs wesentlich länger haltbar und lassen sich leichter verarbeiten. Als körperfremder Stoff, könnten sich Mineralöl-Bestandteile im Gewebe ablagern, welche bei häufiger Verwendung dazu in der Lage wären innere Organe zu schädigen.

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Foto von Anete Lusina von Pexels

Vegane Düfte?

Was man im ersten Moment bei Parfums nicht vermutet: Historisch wurden für die Verfeinerung edler Duftkombinationen auf vielerlei Inhaltsstoffe tierischen Ursprungs zurückgegriffen.

Moschus

Ein Sekret des Moschuswilds im Himalaya stellt die Grundlage für die Duftnuance Moschus dar. Häufig wird sie für ihren intensiven Geruch sowie ihre fixierenden Eigenschaften gefeiert. Aufgrund seiner Beliebtheit werden die Tiere im asiatischen Hochgebirge noch immer gejagt. Durch die jahrzehntelange Dezimierung der Artenpopulation stehen sie heute kurz vor der Ausrottung. Seither sind der Import und Gebrauch von echtem Moschus verboten.

Ambra

Wer sich in der Welt der Parfums auskennt, ist schon häufiger auf den Begriff „Ambra“ gestoßen. Nur wenige wissen jedoch, dass es sich dabei tatsächlich um ein äußerst seltenes Verdauungsprodukt von Pottwalen handelt. Durch Reaktionen mit Sauerstoff, Meerwasser und Sonnenstrahlung wandelt es seinen unangenehmen Geruch und nimmt einen wohlriechenden Charakter an.

Zibet

Der Duftstoff „Zibet“ wird von den Analdrüsen der Zibetkatze gewonnen. Sie ist eine in Asien und Afrika beheimatete Katzenart, die vermehrt in Gefangenschaft gehalten und für den Export der Duftkomponente gezüchtet werden. Heute existieren noch immer über 200 Zibet-Farmen in Afrika, die den wertvollen Duftstoff nach Frankreich exportieren, wo er für die Herstellung von Parfums genutzt wird.

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Foto von Karolina Grabowska von Pexels

Conscious Beauty

Clean (zu deutsch rein) – steht für einen neuen Standard, der über Inhaltsstoffe hinausgeht. Auch wenn Clean Beauty keine geregelte Zertifizierung hat, umschließt er im weiteren Sinne auch Nachhaltigkeit. Das umfasst sowohl Aspekte zu Ressourcen, Umwelt als auch gesellschaftliche Themen ein.

Für uns bedeutet Nachhaltigkeit bei der Herstellung auf schädliche Inhaltsstoffe, wie Parabene und Phthalate zu verzichten und vermehrt auf natürliche Ressourcen zurückzugreifen. Auch das Tierwohl ist hierbei von Bedeutung. Deshalb sind unsere Scents vegan und werden ohne Tierversuche hergestellt. Bei der Kreation von Duftnoten und der Herstellung des Alkohols beispielsweise achten wir auf den Verzicht von tierischen Produkten. Weiterhin sehen wir vom Gebrauch künstlicher Farbstoffe ab und testen stets die dermatologische Verträglichkeit unserer Parfums. Doch auch über die Produktion hinaus, ist Nachhaltigkeit wichtig. So produzieren wir unsere Produkte und Verpackung möglichst aus recycelten Glas, Papier und plastikfrei.

Bonbon Boom
spritzig | süß | verspielt

Eine Achterbahnfahrt aus aromatischer Birne und Lavendel mit einem süßen Hauch von Kokosnusscreme, Vanille und sinnlichen Hölzern.

Quellen

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